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Wandern mit Hund in Österreichs sonnigem Süden

Der Alpe-Adria-Trail für Zwei- und Vierbeiner

Sie lieben das Wandern? Und Ihr Hund darf dabei nicht fehlen? Dann sollten Sie Ihren nächsten Urlaub unbedingt im sonnigen Süden Österreichs verbringen.  Auf den unzähligen Wanderwegen, die Kärnten durchziehen, erleben Sie hautnah die Schönheit und beruhigende Wirkung der Natur. Zusammen mit Ihrem treuen Begleiter durchwandern Sie eine Region, die von atemberaubenden Gipfeln, anmutigen Hügeln, kristallklaren Bergseen und Bächen sowie saftiger Vegetation geprägt ist. Tauchen Sie ein in eine Welt, die Sie gefangen nimmt und den Alltag vergessen lässt.

Nationalpark Hohe Tauern © Kärnten Werbung, Franz Gerdl

Nationalpark Hohe Tauern © Kärnten Werbung, Franz Gerdl

Beim Wandern in Kärnten, an der sonnigen Südseite der Alpen, erleben Sie zusammen mit Ihrem Vierbeiner, wie schön es ist, aktiv zu sein und gleichzeitig komplett zu entspannen. Sie atmen die frische, würzige Luft und lauschen den beruhigenden Geräuschen der Natur. Sie fühlen eine überwältigende Achtsamkeit für das Hier und Jetzt. Denn nur wer zu Fuß unterwegs ist,  kann die Anmut der Natur ganz intensiv erleben. Gemeinsam erkunden Sie magische Orte und unberührte Naturlandschaften. Gemeinsam spüren Sie das Glücksgefühl, das das Leben im Augenblick mit sich bringt.

Das Netz an Wanderwegen in Kärnten ist besonders vielseitig und bietet schier unendliche Optionen zum Wandern mit Hund: Leichte, kurze Wanderungen sind genauso möglich wie anspruchsvolle Touren, die Besteigung majestätischer Gipfel und unvergessliche Mehrtagestouren.  Herzlich willkommen im Hunde-Wanderparadies Kärnten – und herzlich willkommen auf dem Alpe-Adria-Trail!

Wandern mit Hund auf Österreichs Alpe-Adria-Trail

Der Alpe-Adria-Trail verbindet grenzüberschreitend die Region Friaul-Julisch Venetien, Slowenien und Kärnten miteinander. Der abwechslungsreiche Wanderweg erstreckt sich über eine Gesamtlänge von über 750 Kilometern. Er beginnt am majestätischen Großglockner in Kärnten und führt bis an die malerische Adria. Hier können Sie Ihre wohlverdiente Freizeit in ursprünglicher Natur verbringen und die Bewegung an der frischen Luft genießen. Was könnte es Schöneres geben?  Genau! Das Ganze gemeinsam mit dem besten Freund des Menschen zu erleben.

Der Alpe-Adria-Trail bietet sich perfekt für das Wandern mit Hund in Österreichs sonnigem Süden an. Mit seinen 43 Etappen bietet der Weitwanderweg pures Wandervergnügen und wurde dafür völlig zu Recht mehrfach ausgezeichnet.

43 Etappen und wunderbare Erlebnisse mit Ihrem treuen Begleiter

Der Alpe-Adria-Trail ist die perfekte Wahl zum Wandern mit Hund. Ein Grund dafür ist, dass die einzelnen Etappen von vergleichsweise kurzer Distanz sind. Pro Etappe müssen Sie mit etwa 20 Kilometern und einer Wanderzeit von ca. sechs Stunden rechnen. Zudem ist der Höhenunterschied zwischen den einzelnen Etappen relativ gering, sodass gemütliches Wandern und das Erleben der Naturschönheiten im Vordergrund stehen. Die abwechslungsreiche Landschaft aus Bergen, Seen, Bächen, Wiesen und Wäldern bietet für die Vierbeiner genügend schattige Plätzchen zum Rasten und Möglichkeiten, sich zwischendurch abzukühlen.

Auf jeder der 43 Etappen des Trails finden Sie einen besonderen Ort der Harmonie, an dem die vier Elemente – Wasser, Feuer, Luft und Erde – harmonisch wirken. Diese Orte werden auch als „Juwelen der Landschaft“ bezeichnet. Sie eignen sich hervorragend, um eine Pause einzulegen, sich zu erholen, Kraft zu schöpfen und die Magie der Natur und der vier Elemente zu verspüren.

Sie sehen: Genusswandern steht auf dem Alpe-Adria-Trail für Hund und Herrchen bzw. Frauchen im Mittelpunkt. Die mit Bedacht eingeteilten Etappen lassen sich gemütlich mit dem Vierbeiner an der Seite bewältigen. Ein Gefühl der Unbeschwertheit beim Erwandern der idyllischen Landschaft macht das Wandern mit Hund in Österreichs südlichstem Bundesland zu einem unvergesslichen Erlebnis.  Übrigens: Die Etappen 01 bis 06 sowie 16 bis 21 sind besonders hundefreundlich. Für diese Strecken gibt es sogar eigene Angebote  zum mehrtägigen Wandern mit Hund.

Bestens versorgt: hundefreundliche Unterkünfte

Neben den magischen „Juwelen der Landschaft“ finden Sie entlang des Alpe-Adria-Trails viele Orte und Lokalitäten, die zum Verweilen und Pausieren einladen: Die zahlreichen hundefreundlichen Hotels, Ferienhäuser, Gasthöfe und Gasthäuser bieten Ihnen alles, was Sie brauchen, um sich optimal zu erholen und neue Kräfte zu sammeln. Auch das Übernachten auf mehrtägigen Wanderungen mit Hund ist kein Problem. Besonders hundefreundliche Betriebe sind auf der offiziellen Unterkunftsseite unübersehbar mit einer Hundepfote markiert. So wissen Sie gleich, wo Sie und Ihr vierbeiniger Liebling am besten die Nacht verbringen.

Auch kulinarisch kommen Sie und Ihr Hund auf dem Alpe-Adria-Trail voll auf Ihre Kosten: Viele der Gastwirtschaften bieten nicht nur Ihnen kulinarische Besonderheiten an, sondern bewirten auch Ihren Vierbeiner mit ausgewogenem und leckerem Futter.

Vorsicht ist jedoch auf Hütten in Almgebieten geboten: Hier gelten für Hunde besondere Verhaltensregeln, damit das Zusammentreffen mit Weidetieren problemlos verläuft. Allgemein besteht Leinenpflicht. Insbesondere in der Nähe von Kuhherden mit Jungtieren ist darauf zu achten, dass Hunde angeleint und möglichst weit weg an der Herde vorbeigeführt werden. Nähere Infos finden Sie in den Tipps  zum Wandern mit Hund.

© Kaernten Werbung, Franz Gerdl

© Kaernten Werbung, Franz Gerdl

Angebote zum Wandern mit Hund auf dem Alpe-Adria-Trail

Wandern mit Hund ist immer ein Erlebnis – und ganz besonders auf dem Alpe-Adria-Trail. Den geliebten Vierbeiner auf den Streifzügen durch die Natur mitzunehmen, ist hier kein Problem. Ganz im Gegenteil: Es gibt sogar eigene Pakete für das Wandern mit Hund! Von hundefreundlichen Unterkünften bis hin zum Futtertransport bleiben dabei keine Wünsche offen. Zur Auswahl stehen zwei Angebote, die auf sieben Übernachtungen ausgelegt sind. Sie umfassen jeweils sechs Etappen, die Sie gemütlich mit Ihrem besten Freund auf vier Pfoten erwandern können.

  • Nationalpark Hohe Tauern: Etappe 01 bis Etappe 06
  • Kärntner Berge und Seen: Etappe 16 bis Etappe 21

Reiseverlauf: 

Leistungen:

7 Übernachtungen in qualitätsgeprüften Partnerbetrieben

  • Unterbringung nach Wahl: Classic
  • Verpflegung: Frühstück und Abendessen
  • Hundeschlafplatz inkludiert

6 zusammenhängende Etappen auf dem Alpe-Adria-Trail

  • Nationalpark Hohe Tauern: Etappe 01 bis Etappe 06
  • Kärntner Berge und Seen: Etappe 16 bis Etappe 21
  • Gepäckservice
  • Shuttle- und Rücktransfer im Rahmen des praktischen Mobilitätsservice
  • Trail Hotline (Angel’s Service)
  • Erweiterte Reiseunterlagen (Angel’s Service)

Hinweis: Wenn an einem Etappenort die von Ihnen gewünschte Kategorie nicht mehr verfügbar ist, erlauben wir uns, die jeweils verfügbare Kategorie anzubieten.

Termine & Preise:

Die Angebote zum Wandern mit Hund auf dem Alpe-Adria-Trail sind noch von 8. Juni bis 30. September 2020 täglich buchbar.

Paket:

Preis pro Person im Doppelzimmer
Nationalpark Hohe Tauern  ab € 783,-
Kärntner Berge und Seen ab € 889,-

>> ZUM ANGEBOT

Die ideale Ausrüstung für das Wandern mit Hund

Die passende Ausrüstung ist das A und O für Unternehmungen in der freien Natur. Begleiten uns unsere vierbeinigen Lieblinge, muss der Wanderrucksack ein bisschen größer ausfallen. Denn genauso wie wir brauchen auch Hunde eine Stärkung für zwischendurch, genügend Wasser zum Trinken und vielleicht auch einen Schutz für schlechtes Wetter. Ja, die Packtasche wird ein bisschen schwerer – aber dafür ist das Wandern mit Hund umso schöner. Wir haben für Sie eine Packliste mit allem, was Sie für Ihr Bergabenteuer brauchen, erstellt.

Packliste zum Wandern mit Hund:

  • Passendes Hundegeschirr: Bewegungsfreiheit, Sicherheit und Tragekomfort sind hierbei die wichtigsten Kriterien
  • Normale Leine (eine Flexi-Leine reicht nicht aus, bitte die Leinenpflicht beachten)
  • Maulkorb (in den Bergbahnen und Wanderbussen besteht meist Maulkorbpflicht)
  • Erste-Hilfe-Set für Hunde inklusive Verbandsmaterial, Hundeschuhen, Zeckenzange und Desinfektionsspray
  • Arnikasalbe oder Hirschtalg für die fleißigen Wanderpfoten, vor allem auf mehrtägigen Wanderungen
  • Genügend Wasser und faltbarer Napf oder Trinkflasche für Hunde
  • Ausreichend Hundefutter und Leckerlis für unterwegs (Achtung, auch Hunde haben beim Wandern einen Bärenhunger und fressen mehr als gewohnt)
  • Hundekotbeutel
  • Hundehandtuch und leichte Hundedecke zum Rasten
  • Tierausweis, Chipnummer etc.

Ein brandheißes Thema beim Wandern mit Hund ist die Wahl der richtigen Leine bzw. des perfekten Geschirrs. Gerade in den Sommermonaten, wo die Wanderwege gut besucht sind, müssen Hunde an der Leine geführt werden. Das dient nicht nur dem friedlichen Zusammenleben am Berg, sondern auch dem Schutz Ihres Vierbeiners. Natürlich geht die Leinenpflicht zulasten der Bewegungsfreiheit. Daher ist die Verwendung von Joggingleinen beim Wandern mit Hund sicher eine gute Option. An ausgesetzten Stellen ist jedoch die herkömmliche Leine vorzuziehen, da sie größere Sicherheit bietet. Bitte beachten Sie auch, dass in der Nähe von Weidetieren ausnahmslos Leinenpflicht besteht!

So funktioniert das Wandern mit Hund: Tipps und Tricks

Wenn es um das Wandern mit Hund geht, kommt immer wieder die Frage auf, ob ein Ausflug in die Berge eigentlich mit jedem Vierbeiner möglich ist. Prinzipiell gibt es dazu ein klares Ja. Ob groß, ob klein – Ihr Hund freut sich bestimmt über ganz viel Auslauf, die gemeinsame Zeit mit Ihnen und die vielen neuen Eindrücke, die die Natur bereithält. Grundsätzlich kann man jeden erwachsenen Hund zum Wandern mitnehmen, solange er gesund ist. Vorsicht ist hingegen bei Hunden geboten, die noch im Wachstum sind. Das lange, steile Gehen und die hohen Belastungen können dem noch nicht fertig ausgebildeten Bewegungsapparat nämlich schaden. Man darf auch nicht vergessen, dass das Wandern für Hunde genauso anstrengend ist wie für uns Menschen. Und damit sind wir schon mittendrin im ersten Tipp zum Wandern mit Hund in Österreichs sonnigem Süden.

Tipp 1: Gemeinsam fit fürs Wandern sein!

Fit für die Wandersaison – das gilt nicht nur für Herrchen und Frauchen, sondern auch für Ihre vierbeinigen Begleiter. Für die Etappen des Alpe-Adria-Trails ist Kondition für mindestens sechs Stunden Gehzeit gefragt. Das gilt für Mensch und Tier. Daher heißt es vor dem Wandern fleißig trainieren! Neben dem täglichen Gassigehen ist es ratsam, gezielte intensivere Trainingseinheiten einzulegen. Gehen Sie mit Ihrem Vierbeiner gemeinsam joggen und spazieren Sie auch einmal bergauf. Übrigens: Ja, auch Hunde können einen Muskelkater bekommen.

Tipp 2: Wohlerzogen wandert es sich besser

Nicht nur körperliche Fitness, sondern auch gute Erziehung ist beim Wandern mit Hund von großer Bedeutung. Stabiles Grundgehorsam und das Beherrschen der Grundkommandos sowie gute Leinenführigkeit und verlässliche Abrufbarkeit gelten als absolute Voraussetzungen für gemeinsame Unternehmungen in den Bergen. Hunde, die einen ausgeprägten Jagdtrieb haben oder gerne auch einmal ein bisschen übermütig sind, sollten besser angeleint bleiben. Das Thema Erziehung gilt übrigens auch für Herrchen und Frauchen: Bitte halten Sie sich unbedingt an die angegebenen Regeln, insbesondere an die Leinen- und Maulkorbpflicht (zum Beispiel in den Bergbahnen oder im Wanderbus).

Tipp 3: Vorbereitung ist alles!

Der richtigen Tourenplanung kommt beim Bergwandern eine Schlüsselrolle zu – ganz besonders beim Wandern mit Hund. Achten Sie darauf, dass es entlang der Strecke immer wieder schattige Plätzchen zum Verschnaufen gibt. Hunde schwitzen nicht, daher müssen sie ihren Temperaturhaushalt durch Hecheln regeln und brauchen viel Wasser. Eine gelegentliche Abkühlung in einem Bergbach oder See kommt da genau richtig. Auch deshalb ist der Alpe-Adria-Trail mit seiner abwechslungsreichen Berg-Seen-Landschaft die perfekte Wahl für Wanderungen mit dem Hund.

Wer sich gerne gewissenhaft vorbereitet, dem sei der folgende Literaturtipp ans Herz gelegt: „Bruckmanns Wanderführer Alpe-Adria-Trail“.  Für die Erstellung dieses Werks ist der Autor Guido Seyerle den gesamten Trail in vierbeiniger Begleitung abgegangen. Und er hatte sichtlich Spaß dabei!

Tipp 4: Hundefreundliche Umgebung auswählen

Es gibt Wanderdestinationen, wo Hunde geduldet werden. Und es gibt Regionen, wo die vierbeinigen Fellnasen höchst willkommen sind! Dazu zählt der Alpe-Adria-Trail in Kärnten mit seinen vielen hundefreundlichen Hütten, Gasthöfen und Unterkünften. Für die Etappen 01 bis 06 und 16 bis 21 wurden sogar eigene Wandern-mit-Hund-Pakete geschnürt, die vom Hundeschlafplatz bis zum Futtertransport jeden Komfort für Mehrtageswanderungen bieten. So wird der gemeinsame Urlaub zum unbeschwerten Erlebnis.

Tipp 5/Appell: Allgemeine Verhaltensregeln beachten!

Zum Schluss folgt noch ein Tipp, der eigentlich mehr ein Appell an alle wanderbegeisterten Herrchen und Frauchen ist: Bitte halten Sie sich an die allgemeinen Verhaltensregeln zum Wandern mit Hund und respektieren Sie die Grenzen. Fingerspitzengefühl, Vorsicht und Ruhe sind beim Wandern mit Hund gefragt – ganz besonders im Almgebiet. Um heikle Situationen zu vermeiden, sind allfällige Warnhinweise unbedingt zu beachten. Denn unter bestimmten Umständen kann es durchaus vorkommen, dass Kühe aggressiv auf Hunde reagieren. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sich in der Kuhherde Jungtiere befinden. Daher gehören Hunde immer angeleint!  Zu empfehlen ist der Ratgeber „Eine Alm ist kein Streichelzoo“, der einfach dargestellt das richtige Verhalten bei Begegnungen mit Weidetieren erklärt.

© Kaernten Werbung, Franz Gerdl

© Kaernten Werbung, Franz Gerdl

Mehrtageswanderungen mit Hund

Eine Mehrtageswanderung zu unternehmen, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Naturnah und frei, fernab vom Alltag und mittendrin im puren Leben. Noch schöner marschiert es sich natürlich in Begleitung des vierbeinigen Lieblings. Gemeinsam über Stock und Stein, jeden Tag ein neues Abenteuer. Nein, es gibt nichts, das gegen Weitwandern mit Hund spricht. Aber es gibt einige Dinge zu beachten.

Welche Weitwanderwege eignen sich für Hunde?

Zu Beginn jedes Abenteuers steht die Wahl des Wanderwegs. Fernwanderwege gibt es viele, doch nicht alle eignen sich gleichermaßen für unsere Fellnasen. Besonders hundefreundlich – und das in vielerlei Hinsicht – ist der Alpe-Adria-Trail. Der Weitwanderweg verfügt über 43 Etappen und verbindet Kärnten, Slowenien und Friaul-Julisch Venetien. Abwechslungsreich und mit einer Vielzahl magischer Orte ist dank der geringen Höhenunterschiede ein gemütliches Wandern auf den über 750 Kilometern des Alpe-Adria-Trails möglich.

Und das Beste: Hier gibt es sogar spezielle Angebote  für mehrtägige Wanderungen mit Hund. Zudem warten entlang der Strecke zahlreiche hundefreundliche Unterkünfte  und Einkehrmöglichkeiten  wie die urigen Berghütten. Wer beim Marschieren bemerkt, dass sich durch die gute Luft und die Bewegung in der Natur auch der Gusto auf kulinarische Verwöhneinheiten einstellt, wird spätestens am Ende jeder Etappe in den hundefreundlichen Gasthäusern und Gasthöfen bestens versorgt.  Futtertransport im Wanderpaket inklusive!

Aber nicht nur die Hundehotels und Betriebe, in denen die Vierbeiner willkommen sind, machen den Alpe-Adria-Trail ideal für das Wandern mit Hund. Die relativ kurzen Distanzen der einzelnen Etappen von etwa 20 Kilometern und Gehzeiten von rund sechs Stunden kommen den Fellnasen ebenfalls entgegen.  Man darf nämlich nicht vergessen, dass Wandern nicht nur für uns Menschen, sondern auch für Hunde eine körperliche Belastung darstellt. Daher sind eine gewisse Grundfitness und Kondition bei Zwei- und Vierbeinern ein absolutes Muss, vor allem auf Mehrtagestouren.

Was muss ich bei mehrtägigen Wanderungen mit Hund beachten?

Bei mehrtägigen Unternehmungen gilt: Nach dem Wandern ist vor dem Wandern. Achten Sie auf genügend Pausen und ausreichend Erholung zwischen den Etappen. Besonders freut sich Ihr vierbeiniger Liebling über die tägliche Pflege der beanspruchten Pfoten mit Arnikasalbe oder Hirschtalg. Natürlich spielt auch die richtige Stärkung eine wichtige Rolle. Bevor losgewandert wird, gehört gefrühstückt – aber nicht zu ausgiebig, denn mit zu vollem Magen wandert es sich nicht gut. Deshalb vor dem Wandern lieber nur kleine Portionen füttern und dafür einige Leckerlis für zwischendurch einpacken.

Auch die gewissenhafte Tourenplanung ist von entscheidender Bedeutung. Planen Sie auf jeder Etappe genügend Verschnaufpausen und vielleicht auch einen Einkehrstopp in einer der vielen Hütten am Weg ein. Außerdem freuen sich die meisten Vierbeiner immer über eine kurze Abkühlung im Bach oder See und ruhen sich gerne im Schatten aus.

Was muss ich für das Wandern mit Hund einpacken?

Wechselkleidung, Erste-Hilfe-Set, Jause und genügend Wasser gehören in jeden Wanderrucksack. Wer mit dem Hund wandert, muss Platz für zusätzliches Equipment einberechnen. Dazu gehören Leine und Geschirr, Maulkorb, Hundekotsackerln, Hundedecke, ein faltbarer Napf, Futter, eine Notfalltasche und andere Kleinigkeiten. Eine genaue Packliste finden Sie hier .

Wie verhalte ich mich richtig?

Besonders das richtige Verhalten bei der Begegnung mit Kuhherden treibt vielen Hundebesitzern Sorgenfalten auf die Stirn. Vor allem auf der Alm lässt sich das Vorbeiwandern an Weidetieren oft nicht vermeiden. Im Prinzip gilt: Verhalten Sie sich ruhig, leinen Sie Ihren Hund an und wandern Sie mit genügend Abstand zur Kuhherde vorbei. Sollte sich ein Tier wider Erwarten aggressiv verhalten und angreifen, lassen Sie Ihren Hund laufen, damit er sich in Sicherheit bringen kann. Herden mit Jungtieren nehmen Hunde unter Umständen als Bedrohung wahr, Kühe sind aber nicht von Natur aus aggressiv. Also keine Sorge! Dem Wandervergnügen mit dem vierbeinigen Begleiter steht nichts im Weg.