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Wandern in Kärnten: Idyllische Bergseen entlang des Alpe-Adria-Trails entdecken!

Malerische Sehnsuchtsorte laden zum Verweilen, Erfrischen und Genießen ein.

Geheimnisvolle, stille Gewässer – malerisch in die Natur eingebettet. Umgeben von Ruhe und Idylle laden sie zum Verweilen und Genießen ein. Neben der oft unberührten, sanften Berg- und Seenlandschaft Kärntens, den majestätischen Gipfeln, den Schluchten und tosenden Wasserfällen sind es vor allem auch die wunderschönen Bergseen, die das Wandern auf dem Alpe-Adria-Trail in Kärnten prägen. Hier können Sie der Natur ganz nahe kommen, in die herrlich beruhigende Stille eintauchen oder auch einen erfrischenden Sprung ins kühle Nass wagen.

Im Gegensatz zu den warmen und bestens bekannten Kärntner Badeseen wie dem Millstätter See, Ossiacher See, Wörthersee oder Faaker See sind die oft ein bisschen versteckt gelegenen Bergseen Kärntens etwas erfrischender. Wer das Element Wasser liebt, wird diese Abkühlung zu schätzen wissen, schließlich gibt es kaum etwas Schöneres, als die Sinne nach einer ausgiebigen Wanderung mit klarem Wasser zu beleben.

Oft kristallklar, tiefblau oder türkis schimmernd strahlen Sie eine fast schon magische Energie aus. Ideal für eine genussvolle Rast, eine Jause zwischendurch oder um ganz im Moment anzukommen. Nehmen Sie Platz, lassen Sie die Gedanken schweifen und lassen Sie sich in eine Welt voller Entspannung und Ruhe entführen. Schließlich geht’s beim Wandern auf dem Alpe-Adria-Trail in Kärnten vor allem auch um diese kostbaren und wertvollen Genussmomente.

© Kärnten Werbung, Franz Gerdl

Nationalpark Nockberge © Kärnten Werbung, Franz Gerdl

Wandern am Alpe-Adria-Trail: die schönsten Bergseen in Kärnten

Der Sandersee – Etappe 1

Entlang der ersten Etappe finden Sie ein einzigartiges Naturjuwel – den Sandersee. Durch den anhaltenden Gletscherschwund der Pasterze am Fuße des Großglockners ist auf ca. 2.100 m Seehöhe dieser malerische Bergsee auf dem Gletschervorfeld entstanden. Zum Baden oder Abkühlen ist er nicht geeignet – aber trotzdem wunderschön anzuschauen. Einen Abstecher zu ihm sollten Sie auf jeden Fall einplanen, denn die Kulisse aus See, Gletscher und dem majestätischen Großglockner im Hintergrund ist einfach unvergleichlich schön.

Tipp: Der rauschende Seeabfluss hinunter zum Margaritzenstausee wird auf einer luftigen Hängebrücke überquert.

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Stappitzer See – Etappe 7

Unberührt und monumental – auf der 7. Etappe liegt Ihnen der 3,6 ha große Stappitzer See im schönen Seebachtal bei Mallnitz zu Füßen. Er befindet sich auf 1.273 m Seehöhe in der Außenzone des Nationalparks Hohe Tauern und ist ein echter Geheimtipp zum Verweilen. Vom Charakter her, so sagt man, ist seine Umgebung mit dem weltberühmten Yosemite Valley in Kalifornien zu vergleichen. Der Stappitzer See in Kärnten ist übrigens auch bei verschiedenen Zugvögelarten sehr beliebt. Dass es den See in seiner heutigen Form so noch gibt, ist einer Bürgerinitiative zu verdanken, die in den 1970er-Jahren den Bau eines geplanten Speicherkraftwerks verhindert hat.

Spannend: Einer Sage nach soll der Klagenfurter Lindwurm – das Wahrzeichen der Kärntner Landeshauptstadt – am Stappitzer See aus einem Ei geschlüpft und via Möll und Drau nach Klagenfurt gekommen sein.

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Nassbodensee – Etappe 15

Beim Wandern auf der Etappe 15 durch den Biosphärenpark Nockberge finden Sie zahlreiche stehende Kleingewässer und Bergseen. Der größte unter ihnen ist der Nassbodensee auf 2.029 m Seehöhe. Unterhalb der Zunderwand gelegen dient er unter anderem auch dem Alpenmolch als Laichgewässer.

Einfach die Füße ins Wasser strecken und den Blick auf den Bergsee genießen – vielleicht entdecken Sie etwas Besonderes. „Berühmt-berüchtigt“ ist der See nämlich auch für seine Seeungeheuer-Attrappe aus Holz, die an Nessie erinnern soll. Glaubt man den Erzählungen, soll hier in der Vergangenheit ein Seeungeheuer gesichtet worden sein …

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Bad Kleinkirchheim © Kärnten Werbung, Franz Gerdl

Bad Kleinkirchheim © Kärnten Werbung, Franz Gerdl

Falkertsee – Etappe 16

Willkommen auf der Heidi Alm in Kärnten! Hier werden Kindheitserinnerungen geweckt. Gemeinsam mit Heidi und Peter die Bergwelt erleben – davon träumt man noch heute gerne. Hier, inmitten der Nockberge, haben Sie dazu die Möglichkeit, denn der Ort Falkertsee ist nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer ein beliebtes Ausflugs- und Wanderziel. Der idyllische Falkertsee auf 1.872 m Seehöhe gilt als das Highlight vor dieser einzigartigen Kulisse. Friedlich in seinem Bett liegend umfasst der tiefblaue Falkertsee 92 ha. Mit einer Tiefe von 13,2 m und einer Oberflächentemperatur von 13 °C im Sommer ist er die ideale Erfrischung für zwischendurch, finden Sie nicht auch?

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Neugarten Almsee – Etappe 18

Sie sehnen sich nach einem Bergsee zum Baden und Schwimmen? Im Herzen des bekannten Kärntner Wander- und Skigebiets Gerlitzen Alpe auf 1.620 m Seehöhe werden Sie fündig. Der wunderschöne Neugarten Almsee erreicht im Sommer nämlich bis zu 21 °C Wassertemperatur. Nach einem Sprung vom Steg ein paar entspannte Runden im Wasser ziehen und im Anschluss in die Neugarten Almseehütte einkehren – einfach herrlich. Der beliebte Wandertreffpunkt direkt am See verwöhnt Sie mit regionaltypischen Köstlichkeiten und herzlicher Gastfreundschaft. Der Neugarten Almsee dient im Winter übrigens auch als Wasserspeicher für die Pistenbeschneiung.

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Saissersee – Etappe 20

Auf der 20. Etappe des Alpe-Adria-Trails erwartet Sie der nächste Bergsee. Der Saissersee, auch Jeserzer See genannt, liegt nördlich oberhalb des berühmten Wörthersees im Gemeindegebiet von Velden. Der rund 13 ha große Moorsee auf 593 m Seehöhe befindet sich mitten im Landschaftsschutzgebiet und berührt durch seine Einzigartigkeit und die weitgehend naturbelassenen Ufer. Der bis zu 30 °C warme See ist ein beliebtes Badegewässer und lädt zum Schwimmen und Genießen ein.

Tipp: Dem Moorwasser werden übrigens diverse gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt. Ziehen Sie am besten gleich Ihre Wanderschuhe aus und tauchen Sie die Füße ein.

Die schönsten Bergseen jenseits der österreichischen Staatsgrenze

Beim Wandern zwischen Österreich und Italien findet man auch im benachbarten Slowenien malerische Bergseen, die als echte Geheimtipps gelten. Die aus Gletschern entstandenen Laghi di Fusine – bei uns auch als Weißenfelser Seen bekannt – liegen friedlich eingebettet am Fuße des markanten Berges Mangart im italienisch-slowenischen Grenzgebiet. Umgeben von dichtem Fichtenwald auf ca. 930 m Seehöhe sind sie ein beliebtes Ausflugsziel entlang der Rundtour Etappe 5 am Alpe-Adria-Trail. Unweit der Laghi di Fusine überrascht der Zelenci mit seiner außergewöhnlichen Farbe. Der kleine, durchschnittlich 6 °C kalte See im gleichnamigen Naturreservat westlich von Kranjska Gora gilt als weiteres Highlight auf der Rundtour – zu finden auf Etappe 6. Wunderschön anzuschauen und ideal zum Baden ist auch der Jasna See südlich von Kranjska Gora – auf Etappe 23. Gepflegte Wege am Ufer laden zu ein paar Extrametern ein. Zu guter Letzt möchten wir Ihnen den Lago di Doberdò nicht vorenthalten. Er liegt auf der halben Wegstrecke der Etappe 33 und wird nicht wie andere Seen von oberirdischen Zuflüssen, sondern von Schichtquellen und unterirdischen Karstflüssen gespeist.

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Machen Sie sich auf den Weg – zu den schönsten Bergseen zwischen Österreich, Slowenien und Italien

Wie Sie sehen: Die malerischen Bergseen sind echte Geheimtipps und erfrischen Sie bei Ihrer Wanderung auf dem Alpe-Adria-Trail auf besondere Art und Weise. Packen Sie zum Wandern unbedingt auch ein Handtuch und Badesachen in Ihren Rucksack und genießen Sie die unverwechselbare Kulisse, die Kärntens schönste Bergseen zu bieten haben. Wir wünschen Ihnen eine unvergessliche Reise und einzigartige Momente des stillen Glücks.