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Herrlich (be)rauschend: Wasserfallwanderungen und Schluchtenwege entlang des Alpe-Adria-Trails

Wasserfallwanderungen: die etwas andere Erfrischung auf Ihrer Reise durch Österreich, Slowenien und Italien

Große Soča Schlucht
Der bekannte Alpe-Adria-Trail zwischen Österreich, Slowenien und Italien ist vor allem für seine magischen Momente bekannt. Neben grenzenlosem Wandergenuss, kulinarischen Köstlichkeiten, dem einzigartigen Gepäckservice und den vielen gemütlichen Unterkünften lässt auch die Abwechslung auf insgesamt 43 Etappen keine Wünsche offen. Immer präsent: das Element Wasser. In Form von ewigem Eis, tosenden Wasserfällen, sanft murmelnden Gebirgsbächen, malerischen Berg- und Badeseen und zu guter Letzt natürlich auch der azurblauen Adria. Wer sich zwischendurch also eine kleine Erfrischung gönnen möchte, wird am Alpe-Adria-Trail garantiert fündig.

Zwischen dem majestätischen Großglockner am Anfang und dem idyllischen Hafenstädtchen Muggia in Italien wecken vor allem einzigartige Schluchtenwege und Wasserfallwanderungen die Abenteuerlust in Ihnen. Diese Plätze möchten wir Ihnen gerne näherbringen und Ihnen ein paar Geheimtipps geben. Lassen Sie sich von unseren Inspirationen berauschen und wandern Sie auf den einzelnen Wasserfall- und Schluchtenwegen Ihren ganz persönlichen Genussmomenten entgegen.

Bewegende Momente: die schönsten Wasserfälle entlang des Alpe-Adria-Trails

Tosende Wassermassen, die sich imposant in die Tiefe stürzen. Feinster Sprühnebel, der zuerst die Sinne und dann die Lungen erfrischt. Kein Moment gleicht dem nächsten. Genießen Sie dieses einzigartige Naturspektakel und integrieren Sie einige der schönsten Wasserfälle in Ihre Reise auf dem Alpe-Adria-Trail:

Genussvolle Wasserfallwanderungen – Etappe 1-3

Der Leiterfall auf der ersten Etappe des Alpe-Adria-Trails begrüßt die Wanderer schon von Weitem. Eindrucksvoll tosend bildet er den Eingang zum Leitertal. Den Großglockner im Rücken geht es auf Etappe 2 weiter in Richtung des sagenumwobenen Wasserfalls Jungfernsprung. Der Sage nach soll eine Jungfrau auf der Flucht vor dem Teufel in ihrer Verzweiflung von der Felswand gesprungen sein und – von den Engeln getragen – den Sturz unverletzt überlebt haben.

Herrlich entspannend wird es am Gartlwasserfall auf Etappe 3, dessen spezielles Mikroklima als wirkungsvolles Heilmittel anerkannt ist und Sie tief durchatmen lässt. Wussten Sie, dass die Paracelsus Medizinische Privatuniversität in Salzburg in einer Studie nachgewiesen hat, dass Aufenthalte an Wasserfällen nicht nur eine Wohltat für den Körper sind, sondern sogar bei Stresserkrankungen helfen?

ZU DEN ETAPPEN

Erfrischende Wasserfallwanderungen in Slowenien – Etappe 25 & 26

Viele genussvolle Etappen und eine Grenzüberschreitung weiter stürzt sich der Glijun-Bach in Slowenien 12 m in die Tiefe. Auf Etappe 25 beeindruckt der Virje-Wasserfall mit einer imposanten Breite von 20 m. Der Boka-Wasserfall – ebenfalls auf Etappe 25 – zählt mit 144 m Höhe und 18 m Breite zu den außergewöhnlichsten Wasserfällen auf dem Alpe-Adria-Trail. Zudem ist er der wasserreichste Wasserfall Sloweniens. Zu den unbekanntesten Wasserfällen gehört definitiv der Wasserfall am Mrzli Potok entlang der Etappe 26 – der erste und einer von vielen in der Schlucht des Mrzli Potok.

Apropos Schlucht: Sind Sie bereit für ein weiteres magisches Erlebnis? Dann werden Sie die folgenden Tipps rund um die schönsten Schluchtenwege auf dem Alpe-Adria-Trail garantiert zu schätzen wissen.

ZU DEN ETAPPEN

Schluchtenwege am Alpe-Adria-Trail: sagenumwoben und spektakulär

Welche Kraft das Element Wasser besitzt, wird einem bei einer Wanderung durch die schönsten Schluchten am Alpe-Adria-Trail wieder so richtig bewusst. Mal sanft, mal tosend fließt das Wasser durch die Felsen und Berge und bestimmt dabei seine Richtung selbst. Lassen Sie sich auf dieses besondere Erlebnis ein und verbinden Sie Ihre Wanderung auf dem Alpe-Adria-Trail mit einem der schönsten Schluchtenwege:

Magische Momente und die schönsten Schluchtenwege entlang des Trails – Etappe 6-20

Den Einstieg bildet die Raggaschlucht südlich von Flattach auf der 6. Etappe des Alpe-Adria-Trails. Mit Holzstegen ausgebaut gehört sie mit 800 m Länge zwar zu den kürzesten Schluchten Österreichs, eindrucksvoll ist sie jedoch allemal. Mit ihrer außergewöhnlichen Enge und einer Tiefe von 200 m zählt sie seit 1978 sogar zu den Naturdenkmälern.

Eine Etappe weiter, kurz vor Obervellach, führt eine spektakuläre Steiganlage in die Groppensteinschlucht. Der Zechnerfall am Schluchteingang, der Große Groppensteinfall in der Mitte und das malerische Ensemble von Kolken am unteren Ende der Schlucht zählen zu den besonderen Highlights dieses Schluchtenwegs.

Ein weiterer sagenhafter Schluchtenweg erwartet Sie auf Etappe 9 in der Barbarossaschlucht. Hier soll einst Kaiser Friedrich I., genannt Barbarossa, gemeinsam mit seinen Kriegern übernachtet haben, als ihm der Teufel erschien. Was danach geschah? Finden Sie es am besten selbst heraus!

Am Ende unserer Reise durch die schönsten Schluchten in Österreich wartet in Ossiach der nächste Geheimtipp auf Sie. Der 1,6 km lange Ossiacher Schluchtweg bietet besonders an heißen Tagen wohltuende Abkühlung und überzeugt mit wildromantischer Natur.

Bewegende Schluchtenwege in Slowenien – Rundtour Etappe 6 | Etappe 24-37

Wer sich für die Rundtour des Alpe-Adria-Trails entschieden hat, findet auf Etappe 6 die nächste Gelegenheit, in das Schluchtenabenteuer einzutauchen. Die Orrido dello Slizza – zu Deutsch Gailitzschlucht – ist eine besonders imposante, von der Natur und dem Eisenbahnbau geprägte Schlucht.

Zurück auf der Alpe-Adria-Trail-Etappe 24 erwartet Sie am Rande des Nationalparks Triglav die 150 m lange Kršovec-Schlucht. Hier hat sich das Wasser nur wenige Meter breit in den Fels gegraben – eine bei erfahrenen Kajak-Fahrern übrigens sehr beliebte Passage. Die Schlucht des Mrzli Potok auf Etappe 26 zeigt, wie schön eine Kombination aus Schlucht und Wasserfall sein kann. Hier verbergen sich einige wunderbare, teils gut versteckte und kaum zugängliche Wasserfälle.

Besonders darf sich auch die Krčnik-Felsenbrücke nennen. Die fünf Meter lange, etwas mehr als einen Meter dicke und vom Wasser glatt geschliffene Steinbrücke wölbt sich malerisch über die Becken des Baches Kožbanjšček. Ein weiteres Highlight ist die Grotta Gigante – eine Schlucht mit Überdachung. Die Riesenhöhle von Triest – seit 1995 im Guinness-Buch der Rekorde als die „Größte Schauhöhle der Welt“ eingetragen – finden Sie auf Etappe 34.

Zum Schluss möchten wir Ihnen das Val Rosandra auf der vorletzten Etappe des Alpe-Adria-Trails ans Herz legen. Als einziger Taleinschnitt des Triestiner Karsts wurde es 1996 zum Naturpark erklärt. Der ca. 30 m hohe Wasserfall des Rosandra-Wildbachs bildet den Anfang des einfach zu begehenden Schluchtenwegs bis Bagnoli della Rosandra.

Dem Wasser folgen, ganz bei sich ankommen und auf einer Wanderung mit Wasserfall- und Schluchtenerlebnis den Alpe-Adria-Trail in seiner vollkommenen Einzigartigkeit erleben.

Für alle, die es auf dem Alpe-Adria-Trail etwas aufregender haben wollen, sind diese Geheimtipps besonders wertvoll. Planen Sie die verschiedenen Etappen ganz nach Ihrem Geschmack, gönnen Sie sich genussvolle Auszeiten und nehmen Sie unbedingt auch den einen oder anderen erfrischenden Umweg in Kauf.

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