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Alpe Adria Trail – Genuss und Kulinarik am Weg

Der erste Teil des Alpe Adria Trail führt durch den Nationalpark Hohe Tauern in Kärnten. Die Kulinarik am Weg ist eines der Highlights auf der Wanderung.

Köstliches Kärnten – schmecken Sie es!

Almkäse-Jause auf der Alexanderhütte

Die ersten der 43 Etappen des Alpe Adria Trail führen durch den Nationalpark Hohe Tauern in Kärnten. Wer sie der Reihe nach erwandern möchte, startet am Fuße des Großglockners bei der Pasterze, dem größten Gletscher der Ostalpen. Auf dem Weg finden sich überall liebevoll geführte Gasthöfe, Restaurants und Stüberln, in denen es sich vortrefflich schmausen lässt.

Die erste Etappe führt durch eine beeindruckende alpin geprägte Landschaft bis nach Heiligenblut, das bis ins 17. Jahrhundert das ergiebigste Goldabbaugebiet in Europa war. Hier kehrt man etwa im Lenzerhof ein, einem traditionellen Gasthof mit allerlei Kärntner und Mölltaler Spezialitäten.

Auf der zweiten Etappe wandern Sie von Heiligenblut über das Zirknitztal und durch das Bergbauerndorf Apriach bis Döllach, dem Sitz der Nationalparkverwaltung. Im Döllacher Dorfwirtshaus wird Kärntner Kulinarik am Weg großgeschrieben. Freuen Sie sich auf hausgemachte Spezialitäten!

Die dritte Etappe führt von Döllach zur Wallfahrtkirche Marterle. Der Weg geht durch die Ortschaft Mörtschach, eine gute Gelegenheit, sich zu stärken. Im Landgasthof Schwaiger etwa oder beim Kirchenwirt. Nach dem Mahl starten Sie wieder ins „Gelände“, bis Sie das Etappenziel erreicht haben. Die Kirche ist das Wahrzeichen der Gemeinde Rangersdorf und liegt auf fast 1.900 m Seehöhe.

Kulinarik am Weg – köstliches Kärnten

Ossiachberg ©Franz GERDL

Ausgehend von Rangerdorf geht es auf der vierten Etappe entlang eines alten Wallfahrtsweges vor allem bergab bis nach Stall im Mölltal. Hier bietet sich Gelegenheit für eine stärkende Rast etwa in der Dorfschenke der Familie Liebhart oder im Gasthof zur Brücke.

Die nächste Etappe führt Sie nach Innerfragant. Über alte Fußwege zu Bergbauernhofen geht es zur berühmten „Rollbahn“ aus der Zeit des Kupferbergbaus. Die Rollbahn ist eine beeindruckende Weganlage, die mittels Tunnels, Brücken und in den Fels gehauenen Wegen den Steilwald durchquert. In der Zeit des Kupferbergbaus wurde das Erz aus der Großfragant hier per Pferdeeisenbahn abtransportiert. In Innerfragant erwartet Sie dann zum Beispiel der Innerfraganter Wirt, der neben dem Gasthof auch Pensionszimmer vermietet.

Ihr nächstes Ziel – jenes der sechsten Etappe – ist Mallnitz, mitten im Nationalpark Hohe Tauern. Sie erreichen das entzückende Dorf nach einem längeren Aufstieg zur Staneralm. In Mallnitz befindet sich nicht nur das Bios Nationalpark Zentrum, sondern auch der Eggerhof, die Alpenrose und die Almstube im Ferienhotel Alber. Hier serviert man Ihnen wahre Kulinarik-Höhepunkte während Ihrer Wegpause zur nächsten Etappe: allem voran die klassischen Kärntner Nudeln, schmackhafte Kraftnahrung für müde Wanderer!

Die nächsten Etappen – auch hier: viel Kulinarik-Auswahl am Weg!

Millstätter Alpe – Alexander Hütte ©Franz GERDL / Kärnten Werbung

Von Mallnitz aus geht es zurück ins Mölltal, vorbei an zwei spektakulären Schluchten und dem malerischen Stappitzer See. Obervellach, der Endpunkt dieser siebten Etappe, gilt als Zentrum der berühmten Schrothkur. Im Restaurant & Lounge GrillKunst mit seinen Spezialitäten vom Lavasteingrill kann sich der Wanderer nach der anstrengenden Tour satt essen und dabei auch den Weinkeller und das Brauhaus in Augenschein nehmen. Und im Gasthof zur guten Quelle sitzt man, mit etwas Glück, direkt neben dem Mallnitzbach, während man seine regionale Köstlichkeit genießt.

Bevor man sich der Grenze zu Slowenien nähert, gibt es noch viele Gelegenheiten, um zu erleben, was Kulinarik am Weg durch Kärnten bedeutet – genießen Sie es mit allen Sinnen!