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10 Gründe für das Fernwandern entlang des Alpe-Adria-Trails

Im „Garten Eden“ ist Weitwandern ein genussvolles Erlebnis für alle Sinne

Von den Alpen zur Adria wandern – oder umgekehrt: Auf einer Strecke von rund 750 Kilometern führt der Alpe-Adria-Trail vom Großglockner bis ins Hafenstädtchen Muggia. Damit ist er einer der facettenreichsten Fernwanderwegen Europas. Auf 37 Tagesetappen – jede davon rund 20 Kilometer lang – durchquert der Wanderweg Österreich, Slowenien und die italienische Region Friaul-Julisch Venetien. Zusätzlich wurden noch sieben Rundtouren, sozusagen Kurzvarianten, angelegt. Manchmal geht es bergauf, manchmal bergab und dazwischen wieder entspannt geradeaus. Größtenteils sind die Etappen leicht bis mittelschwer, vereinzelt mischen sich aber auch schwierige Abschnitte darunter. Die Mühen sind sie aber alle wert. Weitwandern ist eine wundervolle Erfahrung – und am Alpe-Adria-Trail besonders vielseitig und genussvoll. Dafür sprechen gleich mehrere unschlagbare Argumente …

Grund 1: Die landschaftliche Schönheit

Vom höchsten Berg Österreichs im Nationalpark Hohe Tauern führt der Fernwanderweg mitten durch Kärntens idyllische Berge-Seen-Landschaft, vorbei an den beliebtesten Badeseen Österreichs und schließlich über die Grenze nach Slowenien. Nachdem der imposante Triglav Nationalpark durchwandert wurde, geht es zwischen Italien und Slowenien durch mediterrane Weinbaugebiete und Karstlandschaften bis an die azurblaue Adria. An landschaftlicher Schönheit und Vielfalt ist der Alpe-Adria-Trail wohl kaum zu überbieten. Gletscher, Wasserfälle, Seen, das Meer, Schluchten, Hügellandschaften, Moore und mehr finden sich entlang des Weges und machen das Fernwandern am Alpe-Adria-Trail zu einem landschaftlich besonders reizvollen Erlebnis.

Etappe 15 Pfannsee © Franz GERDL

Etappe 15: Pfannsee (© Franz GERDL)

Grund 2: Die einzigartige Natur

Völlig zurecht steht Fernwandern am Alpe-Adria-Trail unter dem Motto „Wandern im Garten Eden“. Angesichts der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt lohnt es sich, öfter mal genauer hinzusehen und die Wunder der Natur in aller Ruhe zu bestaunen. Dazu wurden zusätzlich zu den allgemeinen Infopoints am Wegesrand sogenannte Landmarks errichtet. Sie weisen auf Besonderheiten hin und liefern wissenswerte Details, die das Fernwandern gleich noch um ein Stückchen faszinierender machen.

Grund 3: Es gibt immer etwas zu sehen

Weitwandern am Alpe-Adria-Trail ist sozusagen ein ganzheitliches Erlebnis. Die Route führt an verschiedensten Natur- und Kulturdenkmälern vorbei, denen man gerne seine Aufmerksamkeit widmen darf. Dazu zählen uralte Ruinen und Burgen, Kirchen und Marterln, Kriegsschauplätze und Denkmäler, Museen, Bergbauerndörfer und auch charmante Städte. In den offiziellen Wegbeschreibungen wird auf die Sehenswürdigkeiten hingewiesen. Außerdem lässt sich das Rahmenprogramm rund um Ihre Fernwanderung äußerst abwechslungsreich gestalten. Zum Beispiel sollten Sie dem 1. Kärntner Badehaus am Millstätter See oder dem weltberühmten Pferdegestüt Lipica in Slowenien unbedingt einen Besuch abstatten.

Grund 4: Die kulturelle Vielfalt

Der Alpen-Adria-Raum erstreckt sich über drei Länder, die durch eine gemeinsame Geschichte untrennbar miteinander verbunden sind. Die einzelnen Regionen weisen eine reizvolle kulturelle Vielfalt auf, die den Alltag und das Leben auch heute noch prägen. Beim Fernwandern entlang des Alpe-Adria-Trails werden Brauchtum und Traditionen hautnah erlebt. Kulturliebhaber freuen sich über zahlreiche Sehenswürdigkeiten entlang des Wanderweges, zum Beispiel die Künstlerstadt Gmünd oder das Weltkulturerbe Cividale del Friuli.

Etappe 10: Hauptplatz in Gmünd (© Kuenstlerstadt Gmünd)

Etappe 10: Hauptplatz in Gmünd (© Kuenstlerstadt Gmünd)

Grund 5: Die Alpen-Adria-Küche

Auch in puncto Kulinarik sind die drei Länder seit vielen Jahren, ja sogar Jahrhunderten, miteinander verbunden. Die sogenannte Alpen-Adria-Küche zeichnet sich durch uralte Rezepte und hochwertige, regionale Produkte aus. So hat jede Region ihre eigenen Spezialitäten zu bieten: das Mölltal-Glockner Lamm, die Kärntner Kletzennudeln, die Reinanke aus dem Millstätter See, die slowenische Potica oder auch Prosecco und Wein aus den lokalen Weinbaugebieten sind nur ein paar Beispiele. Weil dem kulinarischen Aspekt beim Fernwandern am Alpe-Adria-Trail besonders große Bedeutung zukommt, gibt es zu jeder Etappe einen eigenen Kulinarik-Tipp. Außerdem findet sich auf jeder Wanderung mindestens eine Möglichkeit zum Einkehren: die Bandbreite reicht von einfachen Hütten bis hin zu Gourmet-Restaurants.

Grund 6: Weitwandern voller Genuss

Am Alpe-Adria-Trail steht Fernwandern ganz im Zeichen des Genusses. Die Wanderwege sind einfach zu gehen und verlaufen zum Teil ohne große Höhenunterschiede. Obwohl der Trail am ewigen Eis des Großglockners beginnt, ist der Wanderweg hauptsächlich im nicht alpinen Bereich angelegt. Zudem können die Etappen flexibel geplant werden: Weniger erfahrene Wanderer können einfachere Streckenabschnitte auswählen und kommen auch so in den vollen Wandergenuss.

Nockberge - Bad Kleinkirchheim (© Franz GERDL)

Alpen-Adria-Küche: Nockberge – Bad Kleinkirchheim (© Franz GERDL)

Grund 7: Erstklassige Verpflegung und Unterkünfte

Dass der Alpe-Adria-Trail auch als Genuss-Trail bezeichnet wird, liegt unter anderem an den unzähligen Einkehrmöglichkeiten, die entlang der Strecke zu finden sind. Wie bereits erwähnt, spielt die Kulinarik auf dieser Fernwanderung eine wichtige Rolle – deshalb ist für Verpflegung immer bestens gesorgt. An jedem Etappenziel stehen mehrere Unterkünfte zur Auswahl. Ob Sie die Nacht in einer einfachen Hütte, einer charmanten Pension oder in einem Wellnesshotel verbringen, entscheiden Sie selbst.

Grund 8: Perfekte Infrastruktur

Auch für weniger erfahrene Wanderer ist Fernwandern am Alpe-Adria-Trail problemlos möglich. Der Wanderweg ist exzellent beschildert und kann in beiden Richtungen begangen werden. Detaillierte Wegbeschreibungen inklusive Karten werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Zusätzlich finden sich entlang der Strecke immer wieder Infopoints, die Sie mit allem Wissenswerten versorgen. Dank der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit mehreren Partnern ist für eine vorbildliche Instandhaltung des Weges gesorgt.

Grund 9: Wandern ohne Gepäck

Um beim Fernwandern für jeden möglichen Komfort zu sorgen, steht ein offizieller Gepäcktransport zur Verfügung. Sie wandern fröhlich und unbeschwert mit einem kleinen Rucksack, während Ihr Gepäck zur nächsten Unterkunft gebracht wird und dort bereits auf Sie wartet. Auch ein Shuttle-Service, der Sie am Ende Ihrer Fernwanderung zurück zum Ausgangspunkt bringt, ist auf Anfrage buchbar. So wird auch Ihre erste Weitwanderung zum sorgenfreien Vergnügen.

Faaker See (©Tine STEINTHALER/Kärnten Werbung)

Faaker See (©Tine STEINTHALER/Kärnten Werbung)

Grund 10: Das vorteilhafte Wetter

Das Wetter ist einer der wichtigsten Faktoren, die es beim Fernwandern zu beachten gilt – und zugleich ein weiteres Argument, das für den Alpe-Adria-Trail spricht. Das milde Klima an der Südseite der Alpen ist durch viele Sonnenstunden und gemäßigte Temperaturen geprägt. An heißen Sommertagen warten entlang der Strecke verschiedenste Möglichkeiten, um sich zu erfrischen – sei es ein Sprung ins Meer, Kneippen in Gebirgsbächen oder Baden in einem der warmen Kärntner Badeseen. Durch das vorteilhafte Wetter sind manche Etappen sogar das ganze Jahr über begehbar. Informieren Sie sich!

Dank seiner Vielfalt ist der Alpe-Adria-Trail wahrlich einzigartig – und das in allen Facetten. Ob landschaftlich, kulturell oder kulinarisch: Fernwandern zwischen Bergen und Meer ist garantiert ein genussvolles Abenteuer. Lassen Sie sich vom mediterranen Flair zwischen Kärnten, Slowenien und Italien verzaubern!